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Presseberichte 2008

 

gut und sicher wohnen  

Vor über 86 Jahren wurde die Baugenossenschaft Vilshofen gegründet
und hat sich seitdem zu einem straff geführten, gut organisierten Wirtschaftsunternehmen entwickelt, dessen bedeutendstes „Kapital“ - entsprechend der Genossenschafts-philosophie - immer noch die Mitglieder sind. Aus kleinsten Anfängen in den 1920er Jahren wurde ein Wohnungsunternehmen geschaffen, das heute nicht nur zu den ältesten, sondern auch zu den erfolgreichsten Unternehmen in der Stadt Vilshofen gehört. Mehrere Jahrzehnte lenkte Helmut Dinglreiter als Geschäftsführer zukunftsweisend die Geschicke der Baugenossenschaft in der Donaustadt.
Seit 1. Oktober ist Stefan Schmidbauer neuer Geschäftsführer. Aus diesem Grund stellen wir Ihnen die Baugenossenschaft Vilshofen auf den nächsten Seiten ausführlich vor.

Der erste Weltkrieg endete zwar 1918, für viele Menschen war das Leiden aber noch lange nicht vorbei. Neben Hunger herrschte vor allem eine große Wohnungsnot. Ohne einem Dach über dem Kopf sahen sich die Menschen in einer schier ausweglosen Situation. Genau in dieser Zeit wurde in Vilshofen an der Donau der Grundstein für die Gründung der Baugenossenschaft gelegt. Auf Grund der Wohnungsmissstände regte der damalige Vilshofener Bürgermeister Ferdinand Gruber die Hilfe zur Selbsthilfe an, indem er am 21. Dezember 1921 die Gründungsversammlung der Baugenossenschaft einberief. Nach mühsamer Sammlung von Eigenkapital konnten bald darauf die ersten Häuser in der Prof.-Scharrer-Straße 1-6 und am Wittelsbacherring 3-15 gebaut werden. Die entstandenen 45 Wohnungen waren für Post- und Bahnbedienstete reserviert. Durch die Inflationsentwicklung sowie durch mangelndes Eigenkapital war die Genossenschaft allerdings schon bald am Ende ihrer Zahlungs- und Leistungsfähigkeit angelangt, so dass bei den Verantwortlichen der Gedanke aufkam, die Genossenschaft wieder aufzulösen. Die Liquidation wurde zwar beschlossen, jedoch nicht weiterverfolgt, so dass die Genossenschaft in den 30er Jahren wieder belebt werden konnte. Seitdem ist das Unternehmen stetig gewachsen und hat seine Tätigkeitsfelder entsprechend der wirtschaftlichen Entwicklung bzw. der gesellschaftlichen Bedürfnisse ausgebaut.
Pacherstraße - alt Alle 10 Wohnungen in diesem Gebäude in der Pacherstraße in Vilshofen wurden entmietet. So kann der Altbau jederzeit abgebrochen werden und durch einen Neubau ersetzt werden.

 
Pacherstraße - neu
Meilensteine in der Geschichte der Baugenossenschaft
Besonders einschneidende Momente für die Baugenossenschaft gab es nach dem 2. Weltkrieg, Anfang der 1970er sowie der 1990er Jahre. Der Flüchtlings- und Zuwanderungsstrom nach dem 2. Weltkrieg verschärfte die ohnehin schon schlechten Wohnverhältnisse (bis in den 1950er Jahren gab es kaum private oder gewerblich orientierte Vermieter) und stellte die Kommunen, die für die Zuteilungen der Wohnungen zuständig waren, vor eine schwierige Aufgabe. Hier war es die Baugenossenschaft Vilshofen, die umgehend versuchte, mit Hilfe der Kommunen und staatlichen Darlehen, Wohnungen zu errichten. So entstanden in der Prof.-Scharrer-Straße, in der Pacherstraße, am Vilsfeld, in der Schweiklbergstraße und in der Aidenbacher Straße viele Wohnungen für alle Bevölkerungsschichten. Durch den sozialen Wohnungsbau ermöglichte es die Baugenossenschaft zahlreichen Familien unter menschenwürdigen Verhältnissen zu leben. Ab 1949 wurde die Tätigkeit der Baugenossenschaft auf den damaligen Landkreis Vilshofen ausgeweitet, so dass u. a. nach der Auflösung der Flüchtlingslager in Arbing, Künzing, Aidenbach, Ortenburg, Eging und Windorf erneut eine große Anzahl von Wohnungen errichtet wurde.
Früher standen am Warbachweg alte Fachwerkhäuser. Für 5,9 Millionen Euro wurden hier Sozialwohnungen auf modernstem Stand errichtet
Bau- und Verwaltung von Eigentumswohnungen
Ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Baugenossenschaft wurde Anfang der 1970er Jahre gelegt. Helmut Dinglreiter, der bereits damals die Geschicke des Unternehmens als Geschäftsführer leitete, zeigte sich besonders zukunftsweisend, als er ein völlig neues Geschäftsfeld erschloss. Bis dato wurden in Vilshofen keine Eigentumswohnungen errichtet. Helmut Dinglreiter jedoch erschloss mit der Baugenossenschaft auch dieses Geschäftsfeld und ließ in der Ottostraße Eigentumswohnungen errichten. Diese konnten umgehend alle verkauft werden, so dass der Baugenossenschaft neue Mittel für andere Baumaßnahmen zur Verfügung standen. Eine weitere große Nachfrage von Wohnungen ergab sich Anfang der 1990er Jahre, als der Zustrom von Aus- und Übersiedlern sehr groß war. Auch hier schaffte die Baugenossenschaft Vilshofen Abhilfe, indem in Vilshofen und Aidenbach neue Wohnhäuser mit Mietwohnungen gebaut wurden. Heute betreut und vermietet die Baugenossenschaft rund 1100 Wohnungen in Vilshofen und Umgebung. Da die Baugenossenschaft bereits seit dem Jahr 2000 mit dem Kreiswohnungsbau Passau kooperiert, werden insgesamt sogar über 2000 Wohnungen vermietet bzw. verwaltet.
Investitionen in die Zukunft
Dennoch investiert die Baugenossenschaft Vilshofen kräftig in die Zukunft. Jedes Jahr werden für rund 1,5 Millionen Euro Aufträge an regionale Handwerksbetriebe gegeben. So wurden erst im letzten Jahr zwei Baumaßnahmen in Osterhofen und Aidenbach fertiggestellt. Damit leistet die Baugenossenschaft Vilshofen auch einen großen Anteil am Erhalt von Arbeitsplätzen in der Region. Beim Bau von neuen Häusern oder auch bei der Sanierung von Altbauten legt die Baugenossenschaft Vilshofen größten Wert auf Energiesparmaßnahmen wie den Einbau von modernsten Heizungen, Wärmeschutz oder gut isolierenden Fenstern. Damit versucht die Baugenossenschaft die Heiz- und Nebenkosten ihrer Mieter möglichst gering zu halten. Projekte, die in naher Zukunft umgesetzt werden sollen, sind im Aufgabengebiet der Baugenossenschaft Vilshofen die Sanierung der Wohnhäuser in der Pacherstraße in Vilshofen sowie die Fertigstellung des vierten Bauabschnittes in der Nelkenstraße in Osterhofen. Beide Bauvorhaben sollen - sofern es die finanzielle Lage erlaubt - 2010 in Angriff genommen werden. Im Bereich der Kreiswohnungsbau GmbH läuft derzeit eine größere Baumaßnahme in Fürstenzell. Im Frühjahr 2009 sollen zudem in Passau-Hacklberg die Wohnungen in der Sonnenstraße modernisiert werden.
Investitionen für die Zukunft: Die beiden Häuser in Osterhofen und Aidenbach wurden erst im letzten Jahr fertiggestellt und waren nur kurz darauf komplett vermietet.

Stefan Schmidbauer - der neue Mann an der Spitze der Baugenossenschaft
Seit dem 1. Oktober ist Stefan Schmidbauer neuer Geschäftsführer der Baugenossenschaft Vilshofen. Damit hat er die Nachfolge von Helmut Dinglreiter angetreten, der 37 Jahre als Geschäftsführer für die Baugenossenschaft tätig war und diese erfolgreich geführt hat. Stefan Schmidbauer ist den Mitgliedern und Partnern der Baugenossenschaft Vilshofen allerdings kein Unbekannter. Bereits seit 1997 ist der heute 31-Jährige bei der Baugenossenschaft beschäftigt. Damals absolvierte er nach dem Abitur und der Bundeswehr eine Ausbildung zum Kaufmann für Grundstücks- und Wohnungswirtschaft. In den Jahren 2001 bis 2003 machte Stefan Schmidbauer
an der IHK seinen Immobilienfachwirt und legte parallel dazu an der Immobilienakademie in Freiburg sein Diplom ab. Bei der Baugenossenschaft war der neue Geschäftsführer lange Jahre für die Betreuung und Vermietung des Wohnungsbestandes tätig.

Stefan Schmidbauer und Helmut Dinglreiter
Team Team der Baugenossenschaft - Vilshofen
und der Kreiswohnungsbau GmbH

Stichwort Baugenossenschaft Vilshofen
Die Baugenossenschaft Vilshofen wird getragen von der Gesamtheit ihrer Mitglieder. Die Aufgabe der Baugenossenschaft wiederum besteht in der Versorgung der 700 Mitglieder mit ansprechendem Wohnraum zu angemessenen Preisen. Als Mitglied der Baugenossenschaft Vilshofen mietet man streng genommen keine Wohnung - man nutzt genossenschaftliches Eigentum, an dem man selbst beteiligt ist. Insofern stellt das Wohnen bei der Baugenossenschaft Vilshofen eine Alternative zwischen Eigenheim und Miete dar. Diese Wohnform hat nicht nur Tradition, sie hat auch Zukunft. Als Mitglied der Baugenossenschaft Vilshofen hat man ein lebenslanges Dauernutzrecht, d. h. es sind beispielsweise keine Kündigungen bei Anmeldung von Eigenbedarf möglich. Zudem hat jedes Mitglied der Baugenossenschaft in der Generalversammlung stimmberechtigt.

(Anzeige im Donau Boten Vilshofen vom 21.10.08)

 

  Presseberichte 2009

Verabschiedung Hr. Dinglreiter

 Bildnachweis "Donaubote" 
www.donaubote.info

 


 

 

Bildnachweis u. Text / PNP vom 20.01.09
 

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